Hinter jedem Blog steht eine Geschichte. Hier ist meine. Viel Spaß beim Lesen!

Schon als Kind konnte ich nicht ohne Bücher leben

Ich habe immer schon gerne gelesen. Kaum beherrschte ich das ABC, da hatte ich schon meinen ersten Büchereiausweis. Ich verschlang ein Buch nach dem anderen, und wenn mir das Lesen als Teenagerin spätabends verboten wurde, las ich einfach mit Taschenlampe unter meiner Bettdecke weiter. Dabei las ich zunächst alles querbeet: altersgerechte Bücher (Dolly, Hanni und Nanni, Tina und Tini, …), Sachbücher (Christiane F., Ganz unten!) und (dies aber heimlich) Krimis und Thriller aus dem Bücherregal meiner ebenfalls lesebegeisterten Mutter.

Es folgte eine Phase mit Büchern von Noah Gordon, Ingrid Noll, Umberto Ecco. Dann gab es diesen Hype, wo alle die Bücher von Henning Mankell und Donna Leon kauften, so auch ich.

Mein Leseverhalten änderte sich dann aber nochmal. Ich las fortan am liebsten echte Thriller, auch gerne etwas blutrünstiger wie zum Beispiel von Tess Gerritzen und Kathy Reichs. Ein wenig ruhiger ging es bei den Büchern von Elisabeth George und Ruth Rendell zu.

Sprache als Leidenschaft

Ich bin zwar lesebegeistert bzw. „eindeutiglesesüchtig“ (Achtung, nicht falsch geschrieben, es ist ein Wortspiel, was ich noch später erkläre) im Besonderen, aber ganz allgemein gesagt liebe ich einfach alles, was mit Sprachen zu tun hat (ich spreche auch mehrere Sprachen, unter anderem Spanisch und ein bisschen Chinesisch).

Eigentlich eher zufällig fand ich im Internet vorablesen.de. Der Grundstein zu meiner Entwicklung zur Bloggerin war gelegt. Ich bewarb mich um Bücher, gewann auch einige und kaufte mir regelmäßig Bücher. Schnell kamen andere Lesecommunities hinzu (lovelybooks, lesejury, …) und vor nicht allzu langer Zeit noch NetGalley. Ich lese und rezensiere wie verrückt. Noch dazu bekomme ich auch ständig Bücher von Freunden und meiner Familie geschenkt.

Dies führte dazu, dass ich inzwischen ca. drei Bücher pro Woche lese. Immer noch am liebsten Thriller und Krimis, aber auch gerne das eine oder andere Sachbuch.

Das Lesen von Romanen habe ich so gut wie aufgegeben. Ab und zu werde ich aber schwach, und so schummelt sich auch mal ein historischer Roman oder eine Liebesgeschichte dazwischen.

Die Lösung: ein eigener Blog

Die Rezensionen sammelten sich auf den verschiedenen Portalen, und irgendwann kam bei mir der Gedanke auf, dass ich meine ganzen Rezensionen an einem gemeinsamen Ort sammeln könnte.

Ok, ich gebe zu, in diesem Zusammenhang habe ich mich natürlich auch von den Buchblogs anderer inspirieren lassen. Ich dachte mir „Das kann ich auch!“

Ein Bloggerkurs für erste Überlegungen war schnell gefunden, und so reifte die Idee langsam heran.

Dauerleserin

Als Name für den Blog entschied ich mich schnell für Dauerleserin, einer meiner Rezensentinnen-Namen, der sich im Laufe der Zeit irgendwie durchgesetzt hat. Ich habe bei Vorstellungsrunden öfters mal geschrieben, dass mein Name „Programm“ ist, denn ich lese immer, wenn ich kann: zu Hause, im Bus, als Beifahrerin, ….

Eindeutiglesesüchtig – nachtaktiv – kritisch

Unter dem Namen Dauerleserin stehen drei Attribute: „eindeutiglesesüchtig“, „nachtaktiv“ und „kritisch“. Warum gerade diese drei Eigenschaften?

„Eindeutiglesesüchtig“ war mal mein Benutzername bei Lesejury. Ich schreibe das so, auch wenn es natürlich grammatikalisch nicht ganz richtig ist. Es ist aber eigentlich das ,was mich ausmacht: Ich kann nicht ohne Bücher sein. Gerne lese ich auch zwei bis drei Bücher gleichzeitig. Nachtaktiv bin ich auch, denn meine Lieblingslesezeit ist eigentlich nachts. Dies lässt sich in einem Familienalltag mit zwei Teenagern natürlich nicht immer so gut umsetzen.

Ja, und dann bin ich auch kritisch. Ich bin die, die die armen Autoren (wobei ich einen besonderen Faible für Selfpublisher und/ oder Newcomer habe) mit ellenlangen Emails mit ihren Rechtschreib- und Grammatikfehlern nervt. Ich kann einfach nicht anders…

Und ich sage auch meine Meinung, wenn mich etwas an Büchern stört. Ganz selten weigere ich mich auch, ein Buch bis zum Ende zu lesen, denn Lesezeit ist Lebenszeit! Dennoch rezensiere ich immer wohlwollend, hoffe ich.

Hier ist er nun, mein erster Buchblog, und ich bin sehr gespannt, wie er sich entwickeln wird.

Eure Dauerleserin Katja