Beitragsbild Interview May und Förg

Ich hatte es bereits angekündigt: Am vergangenen Donnerstag gab es im Rahmen des Co. Libri Literaturfestivals die Buchvorstellung zu  „Boese Haeuser“ von Nicola Förg. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Buchvorstellung live gestreamt. Vielen Dank!

So habe ich den Livestream mit der Buchvorstellung erlebt

Ich kenne schon einige Bücher von Nicola Förg, hatte sie bislang aber noch nicht live erlebt. Ihr Buch „Boese Haeuser“ ist am 1. März 2021 im Pendo Verlag erschienen.

Die Buchvorstellung zu „Boese Haeuser“  begann pünktlich, und es gab um die 50 Teilnehmende. Zusätzlich zum Livestream gab es auch die Möglichkeit, im Chat Fragen zu stellen Die Fragen wurden vom Moderator an Nicola Förg und ihre Begleitung Michaela May (Schauspielerin und Sprecherin bei der Hörbuchausgabe von „Boese Haeuser“) zur Beantwortung weitergegeben.

Mit dem Buch hat Nicola Förg zwei ihrer Serien miteinander verbunden. Hierzu sagte sie, dass sich die beiden Teams erst einmal aneinander gewöhnen müssten …

Michaela May las einige prägnante Passagen aus dem Buch vor. Ich habe sehr gern zugehört, fand jedoch ihr Lesetempo recht langsam. Außerdem mag ich es nicht, wenn man beim Vorlesen die Stimme verstellt, um verschiedene Personen sprechen zu lassen.

Zwischen den einzelnen Leseabschnitten unterhielten sich Nicola Förg und Michaela May über „Boese Haeuser“ und anderes. Leider kam mir die Unterhaltung der beiden stückweise ein wenig gekünstelt bzw. einstudiert und damit steif vor. Inhaltlich habe ich nicht viel zu kritisieren, aber es machte mir keinen allzu großen Spaß, als Zaungast der Unterhaltung der beiden zu folgen.

Alle Zuschauerfragen wurden jedoch spontan und teilweise auch recht witzig beantwortet, was mich wieder ein wenig versöhnte.

Was ich hier unbedingt noch loswerden muss:
  • Michaela May bezeichnete Nicola Förg als „Trüffelschwein“, denn sie findet immer interessante Themen, die später oft zu einem „Big-Skandal“ werden, für ihre Krimis.
  • Nicola Förgs Bücher erscheinen meist am 01. März eines Jahres.
  • Früher hat Nicola Förg ihre Protagonisten noch viel mehr Dialekt sprechen lassen als jetzt.
  • Der nächste Fall ist bereits in Arbeit.
  • Michaela May schafft an einem Tag, rund 90 Buchseiten „einzulesen“ und arbeitet dabei mit einem Farbsystem, um die verschiedenen Personen unterscheiden zu können.
„Boese Haeuser“

Was ich bis jetzt über diesen Krimi weiß, gefällt mir gut. Nicola Förg geht davon aus, dass Häuser „Wirkungen“ haben, und auch Michaela May hat ein „komisches Gefühl“ bei manchen Häusern. Hieraus strickte Nicola Förg dann ihren Fall, bei dem ein Haus gleich zu Beginn eine wichtige Rolle spielt. Das Buch bietet einige Informationen über „die Allgäuer“ und lebt von witzigen Dialogen und der geschickten Wortwahl der Autorin. So lernten wir im Laufe des Abends Begriffe wie „verdruckt“ und „dackelfaltig“ kennen.

Die vorgelesenen Textpassagen haben mir gut gefallen, so dass ich dieses Buch gerne zeitnah lesen möchte.

Fazit:

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend. Man hätte einiges besser machen können, aber auf jeden Fall hat die Buchvorstellung Lust auf das Buch gemacht.

Die Dauerleserin

Anmerkungen

Beitragsbild:

Fotograf Pra Chid, lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1775996744

(https://www.shutterstock.com/de/image-photo/desk-student-concept-laptop-computer-study-1775996744, zuletzt aufgerufen am 23.10.2021)