Putinland – Interview mit dem Autor Leonid Wolkow

Beitragsbild Interview May und Förg

„Putins Zeit läuft ab“ (Leonid Wolkow)

Bereits im Oktober 2022 ist Leonid Wolkows Buch „Putinland: Der imperiale Wahn, die russische Opposition und die Verblendung des Westens“ erschienen. Am Montag, dem 13.02.2023, war der Autor zu Gast bei einer Online-Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung. Man konnte an der Veranstaltung kostenlos teilnehmen, wenn man sich angemeldet hatte.

Leonid Wolkow ist politischer Direktor der Antikorruptionsstiftung (FKB), die von Alexei Nawalny gegründet wurde und lebt inzwischen in Littauen. Er stellt in seinem Buch die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen Russlands dar. Dabei analysiert er unter anderem den Umgang Europas mit der russischen Regierung.

Mein Eindruck von der Veranstaltung:

Teilnehmende: Leonid Wolkow (Autor), Ute Kochlowski-Kadjaia und Meinhard Schmidt-Degenhard (beide von der Friedrich-Naumann-Stiftung).

Die Diskussion war von großer Emotionalität geprägt, was bei dem Thema auch kein Wunder ist. Alle drei Diskussionsteilnehmenden haben viele interessante Aspekte zur Sprache gebracht. Besonders interessant fand ich die Frage, was nach Putins Zeit kommen könnte. Dies wurde ausführlich diskutiert, und das Ergebnis macht nicht gerade Mut. Zum Beispiel erklärte Frau Kochlowski-Kadjaia ihre Angst vor einem bevorstehenden Bürgerkrieg in Russland.

Die Veranstaltung war interessant und kurzweilig, vielen Dank! „Putinland“ ist ein wichtiges Buch, das viel Hintergrundwissen bietet. Man sollte dieses Buch gelesen haben, finde ich.

Die Dauerleserin

Anmerkungen

Hier der Link zum Veranstalter.

Beitragsbild: Fotograf Pra Chid, lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1775996744, Shutterstock

 

2 Kommentare zu „Putinland – Interview mit dem Autor Leonid Wolkow“

  1. Elvira Nüchtern

    Danke dir für diesen wichtigen und notwendigen Hinweis. Ich werde mir dieses Buch besorgen. Ohne dich hätte ich keine Ahnung davon gehabt. Lösungsorientiert zu denken, ist ja wohl das einzige, was hilft. Auch wenn die Fakten hart sein können..

    1. Hallo Elvira (du bist doch eine Mörderische Schwester, oder?), danke für deinen Beitrag. Ich glaube, man kann das Buch empfehlen, allerdings müssten seitdem schon viele andere, aktuellere Bücher erschienen sein? Viele Grüße, Die Dauerleserin

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