Cover Am Ende der Unschuld Thumb 300

Am Ende der Unschuld (Rezension)

5 von 5 Sternen

Ziegler, Silke | Grafit Verlag | 445 Seiten | Taschenbuch
Erschienen : 24. Juni 2021 | ISBN 978-3-89425-772-9 | 1. Auflage
Frankreich-Krimi

 

Werbung/ Rezension. „Am Ende der Unschuld“ von Silke Ziegler wurde mir  vom grafit Verlag im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks.de als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Justizopfer oder gefährlicher Manipulierer?

Die deutsche Journalistin Milla Seifert erhält von ihrem Chef den Auftrag, einen Artikel über den verurteilten Mörder Robert Hoffmann, der in einem Gefängnis in der Nähe von Paris sitzt, zu schreiben. Hoffmann soll vor fünf Jahren seine Verlobte Simone Dubois getötet haben. Milla fährt nach Paris und führt mehrere Interviews mit Hoffmann selbst, aber auch mit anderen Menschen, die damals etwas mit dem Fall zu tun hatten. Es wäre eigentlich eine überaus interessante Aufgabe für Milla gewesen, wenn da nicht der kurze Flirt zwischen ihr und Hoffmann vor neun Jahren gewesen wäre. Die alten Gefühle für Hoffmann drängen sich wieder nach vorn und beeinflussen Milla massiv. Und so ist Milla schon bald von Hoffmanns Unschuld überzeugt, aber wie soll sie dessen Unschuld beweisen?

Noch dazu scheint Milla mit ihren Ermittlungen in ein Wespennest gestochen zu haben. Schon bald fällt es ihr zunehmend schwer, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, und sie geht fast unter im Wechselbad der Gefühle. Am Ende kommt es zu einem Showdown, der einem regelrecht das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Cover, Schreibstil, etc.:

Das Cover von „Am Ende der Unschuld“ gefällt mir gut: Schöne Farben, vor allem das Blau, aber trotzdem düster durch die schwarze Umrandung.

Der Spannungsbogen wird von der Autorin Silke Ziegler geschickt aufgebaut, unter anderem auch dadurch, dass sich auf einmal so viele verschiedene Menschen (wieder) für den Fall interessieren. Darüber hinaus hat die Autorin Silke Ziegler einen angenehmen, flüssigen Schreibstil, der mich immer wieder darin gehindert hat, das Buch aus der Hand zu legen.

Fazit und Leseempfehlung:

Am Anfang hatte ich fast ein bisschen Angst, dass die Handlung von „Am Ende der Unschuld“ ein bisschen wie „Das Schweigen der Lämmer“ wird, aber dem war überhaupt nicht so. „Am Ende der Unschuld“ ist spannend, aber nicht so blutrünstig wie „Das Schweigen der Lämmer“.

Ich hatte schon ziemlich schnell die Vermutung, dass Hoffmann tatsächlich zu Unrecht verurteilt wurde und habe quasi die ganze Zeit mit Milla, die mir sowohl als Privatperson als auch als in ihrer Rolle als Ermittlerin sehr sympathisch ist, gehofft, dass alles gut ausgeht. Aber nur weil ziemlich schnell klar ist, dass Hoffmann nicht der wahre Täter ist, hat dieser Krimi nichts an seiner Spannung verloren. Eher wird der Fall dadurch noch spannender, den die Autorin legt immer wieder neue Fährten und überrascht am Ende mit einem Showdown, mit dem ich auf keinen Fall gerechnet hätte.

Am Ende bleibe ich fassungslos, aber auch froh zurück, und es war bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von Silke Ziegler gelesen habe.

Ich vergebe 5 Sterne und empfehle „Am Ende der Unschuld“ allen, die Krimis, die Tiefgang haben und an schönen Orten wie hier in Paris spielen, mögen.

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension wurde von mir bereits am 15.07.2021 bei lovelybooks.de und bei Amazon mit einem ähnlichen Wortlaut veröffentlicht.Seite der

Autorin: https://www.autorin-silke-ziegler.de/

 

1 Kommentar zu „Am Ende der Unschuld (Rezension)“

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