Cover_Baskischer Neid_Thumb300_zeigt Ort am Meer

Baskischer Neid (Rezension)

4 von 5 Sternen

Zabache, Julen | HarperCollins | 208 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 22. März 2022 | ASIN B09GGDLXCJ | 1. Auflage
Serie: Rafael Ibara ermittelt | Band 2 | Baskenland-Krimi, Kulinarischer Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Baskischer Neid“ von Julen Zabache hat mir HarperCollins über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Geheime Rezepte und viele Verdächtige – Ermittlungen im Baskenland

In einem Restaurant im malerischen Baskenland wird eine weibliche Leiche gefunden, es ist Paola Ortiz, die Restaurantbesitzerin. Das Restaurant ist kein Touristentreffpunkt wie viele andere Restaurants in der Gegend, sondern bietet eher Gerichte der gehobenen Küche an. Comisario Rafael Ibara und sein Team ermitteln zusammen mit Miguel Arbós aus Bilbao. Die Tat scheint etwas mit einer Sammlung alter Rezepte zu tun zu haben. Es gibt mehrere Verdächtigen, unter anderem auch den Ehemann der Toten, mit dem Paola zusammen das Restaurant geführt hat. Die Ermittlungen gestalten sich als äußerst kompliziert, denn:

„Die gesamte Tat war weder methodisch geplant, noch ist sie rational erklärt. Es war ein Affekt – wer auch immer zugestochen hat, dieser Person sind einfach die Sicherungen durchgebrannt.“ (Kindle-Position 2082)

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Baskischer Neid“ spiegelt die Stimmung am Meer gut wider. Mein erster Eindruck war, dass es sich nicht groß von den Covern ähnlicher Bücher unterscheidet. Auf den zweiten Blick ist das Cover allerdings ziemlich retro, und das gefällt mir gut.

Julen Zabaches Schreibstil ist flüssig und spannend. Er bringt die Stimmung in der Gegend gut rüber, und man kann sich auch gut die Menschen, die dort leben, vorstellen. Es gibt ein paar Längen, aber gut, da liest man drüber. Gerne hätte ich noch mehr von Ibaras Kollegin, Comisaria Casta Zamorra, erfahren.

Fazit und Leseempfehlung:

Ich vergebe 4 Sterne und empfehle „Baskischer Neid“ allen, die kulinarische Krimis mit einem ambitionierten Ermittlungsteam mögen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch Einiges über die baskische Küche. Man fühlt beim Lesen die ganze Zeit mit Ibara mit und hofft, dass er bald den Täter findet, um weiter chillig in seinem geliebten Baskenland leben zu können, ohne sich mit seinem anstrengenden Vorgesetzten aus Bilbao auseinandersetzen zu müssen. Comisario Ibara hat es nicht leicht:

„Die unangenehmen Seiten unseres Berufes: Wir halten ständig Ausschau nach den Dingen, die verdächtig sind, und wer das einmal drin hat, wird es nie wieder los.“ (Kindle-Position 2236)

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich in einem ähnlichen Wortlaut am 28.03.2022 auch bei NetGalley, Amazon, Thalia und Hugendubel veröffentlicht.

 

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