Cover Das Zeichen des Bösen Thumb300 Düster zeigt Kanal im Dunkeln

Das Zeichen des Bösen (Rezension)

5 von 5 Sternen

Wyer, Carol | Edition M | 428 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 22. März 2022 | ASIN B09HTPHTQB | 1. Auflage
Serie: Ein Fall für Detective Kate Young | Band 2 | Thriller

 

Werbung/ Rezension: „Das Zeichen des Bösen“ von Carol Wyer hat mir Edition M (Amazon Publishing) über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

MEIN – von Opfern, Plastikdinosauriern und Maulwürfen

„Das Zeichen des Bösen“ (englischer Originaltitel: „An Eye for an Eye“) von Carol Wyer ist der zweite Fall DI Kate Young. Wie wir bereits vom ersten Fall wissen, ist Kate selbst durch Ereignisse in ihrer Vergangenheit traumatisiert. Unter anderem wurde vor nicht allzu langer Zeit ihr Ehemann Chris bei einem brutalen Überfall getötet. In „Das Zeichen des Bösen“ ist ein Serienmörder unterwegs. Dieser lauert jungen Frauen auf und hinterlässt ein Zeichen. Die Zeit läuft gegen das Team, denn es scheint nicht so, als wenn der Mörder mit seinen schrecklichen Taten fertig ist.

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Das Zeichen des Bösen“ ist düster und hat sofort mein Interesse geweckt. Carol Wyers Schreibstil ist wie auch beim ersten Band flüssig. ich persönlich konnte beim Lesen keine Längen feststellen. Durch die detaillierte Beschreibung der Umwelt gelingt es Carol Wyer, dass man sich die besondereStimmung und die Menschen in der englischen dörflichen Gegend gut vorstellen kann:

„Die Sonne funkelte auf den sauberen Fenstern und das ganze Dorf strahlte eine freundliche, gemütliche Atmosphäre aus. Es war ein für solch schreckliche Tat höchst unwahrscheinlicher Ort.“ (Kindle-Position 774)

Man muss den ersten Band der Reihe nicht unbedingt gelesen haben, um gut in den Fall hineinzukommen. Carol Wyer hat die Informationen, die man benötigt, um das, was mit Kates Ehemann Chris passiert ist, sehr geschickt bereits in die ersten Seiten des Buches eingearbeitet. 

Fazit:

„Das Zeichen des Bösen“ spielt für mich in der gleichen Liga wie der Vorgängerband: Spannend von vorne bis hinten und damit ein echter Pageturner. In diesem zweitenFall  entwickelt Carol Wyer ihre Hauptprotagonistin Detective Kate Young weiter, sowohl was ihr Privatleben als auch was ihren beruflichen Alltag betrifft. Weiterhin kämpft Kate gegen ihren Vorgesetzten, den sie verdächtigt, an dem Mord an ihrem Ehemann beteiligt gewesen zu sein. Der Kampf gegen ihren Chef und die Angst vor ihm zermürben Kate:

„Er spielte Katz und Maus mit ihr und sorgte dafür, dass sie wusste, dass er die Kontrolle hatte.“ (Kindle-Position 1039)

Die Ermittlungen in „Das Zeichen des Bösen“ gestalten sich meiner Meinung nach noch komplexer als beim ersten Fall, zumal Kate in diesem Fall auch noch ihre eigene Familie beschützen muss. Der Zeitdruck und die Bedrohung sind allgegenwärtig:

„Das Böse war da draußen, lauerte und wartete darauf, wieder zuzuschlagen, und sie hatte immer noch keine neuen Spuren, denen sie folgen, oder Verdächtige, die sie befragen konnte“ (Kindle-Position 4370)

Außerdem plagen Kate immer wieder massive Selbstzweifel:

„Wenn sie sich nicht bald zusammenriss, würde es einen weiteren Todesfall geben. Und das wäre ihre Schuld.“ (Kindle-Position 4033)

Aber immer wieder rafft sich Kate auf und macht weiter:

„Sie straffte ihre Schultern und setzte sich auf. Sie hatte ein Team zu führen.“ (Kindle-Position 4053)

Leseempfehlung:

Ich finde Kate und ihr Team, bei dem es in diesem Band auch noch etwas erschreckendes Neues gibt, weiterhin einfach nur super und freue mich schon auf den nächsten Fall.  Ich vergebe für „Das Zeichen des Bösen“ 5 Sterne und empfehle diesen Thriller sehr dringend allen Fans von Carol Wyer und allen, die komplexe, nicht allzu blutige Thriller mögen. Beenden möchte ich meine Rezension mit diesem Gänsehaut-Satz aus „Das Zeichen des Bösen“:

„Es gibt gefährliche Menschen da draußen, die vorgeben, jemand zu sein, der sie nicht sind.“ (Kindle-Position 5165)

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich am  23.03.2022 auch bei NetGalley und  Amazon  mit einem ähnlichen Wortlaut veröffentlicht.

„Das Zeichen des Bösen“ wurde von Tanja Lampa ins Deutsche übersetzt.

 

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