Cover Der Tote auf Amrum Thumb 300

Der Tote auf Amrum (Rezension)

5 von 5 Sternen

Johannsen, Anna | Edition M | 334 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 30. Juni 2020 | ASIN B0841X53F1 | 1. Auflage
Serie: Die Inselkommissarin | Band 6 | Nordsee-Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Der Tote auf Amrum“ von Anna Johannsen hat mir Edition M (Amazon Publishing) über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Gestörte Insel-Idylle

Inhalt (Klappentext): Ein neuer Fall, der das Leben der Inselkommissarin auf den Kopf stellt. Marten Hilmer, schwerreicher Immobilienbesitzer auf Amrum, wird vergiftet auf seinem Anwesen aufgefunden. Hauptkommissarin Lena Lorenzen reist in ihre alte Heimat, um zu ermitteln. Ist der Täter unter den Frauen zu finden, mit denen Hilmer über die Jahre eine Affäre hatte? Oder wurde jemand beim Immobilienkauf übervorteilt? Als Lena im Haus des Opfers ein Bild ihrer Mutter findet, hat sie Mühe, sich auf ihre Arbeit als Polizistin zu konzentrieren. Neben der Befragung der vielen Verdächtigen muss sie herausfinden, wie ihre eigene Geschichte mit dem Fall verbunden ist.

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Der Tote auf Amrum“ ist sehr schön und passt außerdem zu einem typischen Nordseekrimi. Der Schreibstil von Anna Johannsen ist sehr flüssig, weswegen es einfach Spaß macht, dieses Buch zu lesen.

Fazit und Leseempfehlung:

Dieser Fall ist bereits der 6. Fall für Kommissarin Lena Lorenzen. Man muss jedoch die anderen Bände der Reihe nicht gelesen haben, um gut in die Handlung hineinzukommen. Die Handlung von „Der Tote auf Amrum“ ist relativ komplex für einen Nordseekrimi, aber damit auch sehr spannend.

Nicht so gut hat mir allerdings Lenas persönliche Verwicklung in den Fall gefallen. Aber gerade diese Verwicklung ist leider wichtig für die Story! Anna Johannsen hätte sich meiner Meinung nach jedoch die Nebenstory mit diesem Herrn Groll sparen können. Hier wurde die „me too-Debatte“ verarbeitet, was meiner Meinung nach einfach nur überflüssig und leider auch ein wenig nervig ist.

Dennoch fühlte mich im Ergebnis durchweg gut unterhalten und fand auch das Ende von „Der Tote auf Amrum“ überraschend und gut. Deswegen vergebe ich für (gerade noch) 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die gerne Nordseekrimis abseits des Mainstreams lesen.

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich am 12.07.2020 auch bei NetGalley und am 07.12.2021 bei Amazon mit einem ähnlichen Wortlaut veröffentlicht.

 

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