Cover_Der Urlaub_Thumb300_zeigt Luxushotel, darüber düsteren Himmel

Der Urlaub (Rezension)

5 von 5 Sternen

Watson, Sue | Bookouture | 368 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 16. März 2023 | ASIN B0BS1VQCNX | 1. Auflage
Psychothriller

 

Werbung/ Rezension: „Der Urlaub“ (Originaltitel: „The Resort“) von Sue Watson hat mir Bookouture Deutschland über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Die schönste Zeit des Jahres

Willkommen im Fitzgerald´s! Drei Paare, die nicht unterschiedlicher sein könnten, lernen sich beim gemeinsamen Urlaub in dem Luxushotel auf einer Insel nahe der englischen Küste kennen. Die drei Paare haben darüber hinaus auch ganz unterschiedliche Gründe, warum sie ein paar Tage in trauter Zweisamkeit verbringen wollen: Sam und David sind in den Flitterwochen, Daisy und Tom müssen ihren unerfüllten Kinderwunsch verarbeiten und Becky und Josh haben mit einer unheilbaren Krankheit Beckys zu tun.

Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird die Hotelangestellte Stella am Strand in der Nähe des Hotels tot aufgefunden. Die Polizei ermittelt, und solange die Ermittlungen andauern, darf niemand das Hotel verlassen. Die Stimmung im Hotel aber auch zwischen den drei Paaren wird immer schlechter. Niemand weiß mehr, wem er überhaupt noch trauen kann, denn da gibt es jede Menge dubiose Äußerungen und merkwürdige Szenen.

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Der Urlaub“ zeigt ein vornehmes älteres Hotelgebäude. Darüber ist ein wolkenverhangener, bedrohlich wirkender Himmel zu sehen und im Vordergrund eine dunkle Hecke. Alles in allem ist es ein Cover, das Spannung ausstrahlt und neugierig macht.

Sue Watsons Schreibstil hat mich vollends überzeugt. Sie schreibt flüssig und spannend, wobei sie die Geschichten aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte.

Besonders gut haben mir die im Buch die immer wieder auftauchenden bissigen bzw. sarkastischen Bemerkungen gefallen, zum Beispiel:

„Wieder einmal fragte ich mich: Mit wem war ich da eigentlich verheiratet?“ (Kindle-Position 2040)

Fazit und Leseempfehlung:

Sue Watson reiht sich bei mir bei den aussichtsreichsten AutorInnen-Neuentdeckungen des Jahres ein.

Wenn Bücher zum Beispiel bei Amazon als „Psychothriller“ bezeichnet werden, bin ich immer ein wenig skeptisch. „Der Urlaub“ hat meiner Meinung nach aber die Einordnung als Psychothriller verdient. Nachdem sich bei mir der erste Schock über die ermordete Hotelangestellte gelegt hatte, wollte ich einfach nur noch wissen, wer es war. Das Ganze wird tatsächlich erst ganz am Ende aufgelöst, und bis zum Ende hatte ich auch keine Ahnung, wer den Mord begangen haben könnte.

Übrigens: Kaum hatte ich „Der Urlaub“ zu Ende gelesen, habe ich bereits schon mit einem weiteren Buch dieser herausragenden Autorin („Die Schwägerin“) losgelegt.

Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne für „Der Urlaub“ und empfehle das Buch allen, die gerne richtig gute Psychothriller lesen.

Die Dauerleserin

Anmerkungen: 

„Der Urlaub“ wurde von Cornelius Hartz ins Deutsche übersetzt.

Meine Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei NetGalley, Amazon und Lovely Books veröffentlicht.

 

4 Kommentare zu „Der Urlaub (Rezension)“

  1. Das Buch war so trivial geschrieben. Die Paare kannten sich ein paar Tage und es wurde so beschrieben , als wären sie seit Jahren sehr gut befreundet. Nicht spannend und konstruiert. Total enttäuschend . Zeitvergeudung

    1. Sue Watsons Thriller sind speziell, man muss sie mögen. An ihrem Schreibstil mag ich besonders, das man das Buch einfach so lesen kann ohne dass der Lesefluss durch ständige Rechtschreib- und/oder Grammatikfehler gestört wird. Du hast recht, ein bisschen konstruiert wirkt das Ganze schon, aber da kenne ich viel schlimmere Bücher.
      Schade, dass du wohl kein Fan wirst.

    2. Stimmt leider. Wenn der Begriff „Trivialliteratur“ noch nicht erfunden wäre, hierfür müsste er entstehen. Einfältige Sprache, ganz schmaler Wortschatz, unglaubwürdige Inszenierung.

    3. Hey, danke für deinen Kommentar. Bei der Unglaubwürdigkeit stimme ich dir weitgehend zu. Dennoch lese ich Sue Watsons Bücher trotzdem sehr gerne. Habe gerade erst „Der Tag der Hochzeit“ von ihr gelesen und rezensiert …

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