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Die erste Frau (Rezension)

Rebecca Russ | Aufbau Digital | 321 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 16. August 2021 | ASIN B08NXNJ1ZS | 1. Auflage
Psychothriller

 

Werbung: „Die erste Frau“ von Rebecca Russ hat mir der Aufbau Verlag (Aufbau Digital) über Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist. Die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars beeinflusst meine Meinung nicht.

Wenn Liebe naiv und leichtsinnig macht

Hannah und Thomas kennen sich noch nicht lange, und doch zögert Hannah nicht, als Thomas sie bittet, zu ihm an den Bodensee zu ziehen. Hannah ist zunächst überglücklich, aber schon kurz nach ihrer Ankunft am Bodensee kommen erste Zweifel auf: Was hat Thomas‘ kleiner Sohn durchgemacht, dass er jetzt so traumatisiert ist, dass er nicht mehr spricht? Und was ist mit der Mutter passiert? Warum ist sie vor zwei Jahren verschwunden und hat und ihre Familie zurückgelassen?

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Die erste Frau“ wirkt auf mich sehr bedrohlich, und es passt somit gut zum Buch. Der Schreibstil von Rebecca Russ ist rasant und ansprechend. Ich persönlich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Der perfekte Thriller?

Obwohl mich Hannah und auch die Story an sich fasziniert haben, muss ich doch einige Kritikpunkte anbringen. Zum einen ist Hannah wirklich sehr naiv. Sie lässt sich Hals über Kopf mit einem Mann mit Vergangenheit ein, aber nicht nur das … Als Hannah merkt, dass etwas nicht stimmt, holt sie sich keine Hilfe, nicht mal wegen des Kindes. Das ist in meinen Augen höchst unrealistisch und leichtsinnig. Aber die Story lebt eben davon.

Fazit und Leseempfehlung:

Zugegebenermaßen war für mich „Die erste Frau“ von der ersten Seite an so spannend, dass ich das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin baut den Spannungsbogen im Laufe des Buches durch geschickt einfließende neue Ereignisse und Erkenntnisse auch immer weiter aus. Als Lesende/r kann man das beklemmende Gefühl, das sich bei der Hauptprotagonistin Hannah langsam aufbaut, gut nachempfinden.

Wenn da nicht die bereits erwähnte und im Endeffekt sehr anstrengende Naivität Hannahs wäre. Abgesehen davon ist die Idee zu einer solchen Story nicht unbedingt neu, es gab in der Vergangenheit schon einige Thriller mit einer ähnlichen Handlung.

Ich empfehle „Die erste Frau“ dennoch allen, die unblutige Psychothriller mögen. Langweilig ist dieser Thriller jedenfalls nicht. 4 Sterne.

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich bereits am 02.11.2021 bei netgalley.de mit einem ähnlichen Wortlaut veröffentlicht.

 

 

 

 

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