Cover_Die geheime Mutter_Thumb300_zeigt Frau, die mit einem kleinen Kind eine Treppe hochgeht

Die geheime Mutter (Rezension)

5 von 5 Sternen

Boland, Shalini | Bookouture | 337 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 31. Januar 2024 | ASIN B0CLS6PHDP | 1. Auflage
Psychothriller

 

Werbung/ Rezension:  „Die geheime Mutter“ von Shalini Boland hat mir Bookouture über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Rezension-to-go: „Die geheime Mutter“ ist ein spannender und zugleich berührender Psychothriller, den man nicht verpassen sollte. 

Muttergefühle

„Die geheime Mutter“ beginnt mit einer einfach nur unfassbaren Situation: Die Hauptprotagonistin Tessa Markham kommt nach Hause, und in ihrer Küche sitzt ein kleiner Junge, der behauptet, sie sei seine neue Mutter. Tessa ist völlig verwirrt und ruft die Polizei, und ab diesem Zeitpunkt bricht das Chaos in Tessas Leben los …

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Die geheime Mutter“ zeigt eine eher jüngere Frau, die mit einem kleinen Jungen an der Hand eine Treppe hochgeht. Die beiden kehren uns den Rücken zu. Es ist ein Cover, das mich sofort neugierig gemacht hat.

Ich habe schon mehrere Bücher von Shalini Boland gelesen, und auch mit diesem Psychothriller hat mich die Autorin wieder mit ihrem Schreibstil, insbesondere, was Spannungsaufbau und Entwicklung der einzelnen Figuren angeht, überzeugt.

Fazit und Leseempfehlung:

Wie bereits erwähnt, beginnt das Buch mit einer wirklich merkwürdigen Szene, die man sich nicht unbedingt bildlich vorstellen möchte. Die Polizei reagiert typisch, aber nicht sehr besonnen, indem gleich der Verdacht der Kindesentführung im Raum steht. Und auch die örtliche Presse ist alarmiert und verfolgt Tessa.

Nach und nach erfährt man Einiges über Tessas bisheriges Leben, und dieses Wissen hat mich persönlich regelrecht erschüttert: Sie hat ihre beiden Kinder verloren, und vor nicht allzu langer Zeit wurde sie von ihrem Mann verlassen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die ganze Geschichte mit dem kleinen Jungen in der Küche für die Polizei nicht glaubhaft klingt.

Tessa ist verzweifelt und beginnt, selbst zu ermitteln. Es wird nicht leicht, zumal immer neue Erkenntnisse und Hindernisse auftauchen. Tessa weiß nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann, und sie weiß auch nicht mehr, was real ist, und was sie sich vielleicht nur einbildet.

Shalini Boland gelingt es, dieses Gefühlschaos, aber auch den Fall an sich nach und nach aufzulösen. Dabei ist die Geschichte vom Anfang bis zum Ende spannend und auch überwiegend realistisch. Das Ende ist (fast) ein Happy End, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachten möchte.

„Ja, so ist es gewesen. Oder nicht?“ (Kindle-Position 395)

„Die geheime Mutter“ ist ein intelligenter, außergewöhnlicher Psychothriller, für den ich gerne 5 Sterne vergebe. Unbedingt lesen!

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei Net Galley, Amazon und Lovely Books veröffentlicht.

„Die geheime Mutter“ wurde von Ralph Sander ins Deutsche übersetzt.

 

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