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Eisesdunkel (Rezension)

5 von 5 Sternen

Calonego, Bernadette | Calonego Media Inc. | 440 Seiten | Taschenbuch
Erschienen : 1. Dezember 2022 | ISBN 978-1777919764 | 1. Auflage
Serie: Calista Gates ermittelt | Band 4 | Kanada-Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Eisesdunkel“ von Bernadette Calonego hat mir die Autorin (Selfpublisherin) als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Eiskalte Ermittlungen

In „Eisesdunkel“ ermittelt Polizeichefin Calista Gates in ihrem vierten Fall. Die Autorin Tilly Fallon hat in den Wäldern von British Columbia eine einsame Hütte im Wald gemietet, um in Ruhe zu schrieben. Doch als ihr Freund Neil vorbeikommt, um ihr ein paar Sachen zu bringen, ist sie spurlos verschwunden. Es gibt Verbindungen zu einem Mord, der sich vor 23 Jahren in der Gegend ereignet hat. Calista und ihr Team stoßen im Laufe der Ermittlungen in ein Nest von Intrigen und Vertuschungen und Gewalt. Je näher Calista dem Mörder kommt, desto gefährlicher wird es für sie.

Und dann hat Calista ja auch noch ihre eigenen persönlichen Herausforderungen zu bewältigen.

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Eisesdunkel“ gehört zu den schönsten Covern, die ich in 2022 gesehen habe. Es fällt auf und macht neugierig. Das Cover ähnelt den anderen Covern der Serie mit Calista Gates und hat damit einen hoher Wiedererkennungswert.

Es war eine große Freude für mich, diesen Krimi zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist besonders, man muss sich hineinfinden. Die kurzen Sätze, die teilweise auch nur aus Phrasen bestehen, aber auch das Präsens als bevorzugte Zeitform tragen in hohem Maße zur Spannung bei. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es Angaben zu der Person, aus deren Perspektive dieses Kapitel geschrieben ist, sowie zu dem Ort, an der das Kapitel spielt, und zum Datum. Diese Vorgehensweise ist außergewöhnlich, und sie erleichtert es den Lesenden, sich zu orientieren. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge.

Auch Landschaftsbeschreibungen kommen in „Eisesdunkel“ nicht zu kurz. Und trotz der Ernsthaftigkeit gibt es durchaus auch lustige Stellen im Buch, zum Beispiel:

„… den Hund, einen karamellfarbenen Mini-Irgendetwas.“ (S. 260)

Außerdem habe ich im Text auch viele, in meinen Augen sehr gelungene Metaphern gefunden, zum Beispiel:

„Die Wärme des Hauses begrüßt mich wie eine schnurrende Katze.“ (S. 7)

Man muss die drei Vorgängerbände nicht zwingend gelesen haben, um gut in das Buch hineinzukommen. Da die Autorin ihre Hauptprotagonistin Calista über die Zeit so mühevoll aufgebaut hat, und die Bücher der Autorin wirklich sehr spannend sind, ist es aber empfehlenswert, auch die anderen Fälle zu lesen.

Fazit und Leseempfehlung:

„Eisesdunkel“ ist von vorne bis hinten spannend. Der Krimi macht den Eindruck, dass er gut durchdacht ist. Bernadette Calonego widmet in ihrem Buch der polizeilichen Ermittlungsarbeit sehr viel Zeit. Auch wenn ich keine Längen feststellen konnte, muss man das mögen. Mich persönlich haben insbesondere Calistas Gedankengänge beim Ermitteln sehr interessiert. Man hat dadurch als beim Lesen durchweg das Gefühl, bei den Ermittlungen mit dabei zu sein.

Das Ende von „Eisesdunkel“ ist spannend und überrascht auch erfahrene Krimilesende.

Ich vergebe für „Eisesdunkel“ sehr gerne 5 Sterne und empfehle das Buch sehr dringend allen Kanada-Krimi-Fans. LEST DIESES BUCH!!!

Die Dauerleserin

Anmerkungen:
Meine Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei Amazon und Lovely Books veröffentlicht.

 

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