Cover Grünes Grab Thumb 300

Grünes Grab (Rezension)

5 von 5 Sternen

Herzberg, Thomas | FeuerWerke Verlag | 310 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 2. Dezember 2021 | ASIN B09MFM55GV | 1. Auflage
Serie: Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi | Band 2 | Küsten-Krimi

 

Werbung/ Rezension. „Grünes Grab“ von Thomas Herzberg wurde mir vom FeuerWerke Verlag als Rezensionsexemplar (ebook) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Mörderische Amtshilfe in St. Peter Ording

„Grünes Grab“ ist der zweite Fall für die Ermittelnden Ina Drews und Jörn Appel aus Flensburg. Sie helfen bei Ermittlungen im beschaulichen Küstenort Sankt Peter-Ording. Dort hat man am Strand eine Leiche ohne Kopf gefunden. Merkwürdiger Weise stellt sich heraus, dass die DNA der Leiche identisch mit der DNA eines Mannes ist, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Ina und Jörn ermitteln. Schon bald stellt sich heraus, dass es nicht nur einen Verdächtigen gibt …

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Grünes Grab“ ist typisch für einen Küsten-Krimi, denn es zeigt einen bewölkten Himmel, einen Leuchtturm, ein Stück Strand und eine Möwe. Die schon mit dem Cover vermittelte düstere Stimmung an der See setzt sich im Buch fort. Die düstere Stimmung hindert den Autor allerdings nicht daran, locker und flüssig zu schreiben. Ich persönlich habe beim Lesen keine unnötigen Längen wahrgenommen.

Wie bereits erwähnt, ist Grünes Grab bereits der zweite Fall für das Ermittlerteam. Man muss jedoch den Vorgängerband nicht zwangsläufig gelesen haben, um gut in das Buch hineinzukommen.

Fazit und Leseempfehlung:

Ich habe „Grünes Grab“ sehr gerne gelesen. Der Fall ist vor vorne bis hinten spannend. Denn: Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Regional-Krimi mit so vielen Mordopfern gelesen zu haben. Der Autor Thomas Herzberg hat es noch dazu geschafft, die einzelnen Opfer nach und nach auftauchen zu lassen, sodass man erst am Ende eigentlich richtig realisiert, welchen geradezu monströsen Umfang der ganze Fall hat.

Vielleicht könnte man denken, dass sieben Opfer eigentlich ein bisschen zu viel für einen solchen Krimi sind, aber tatsächlich passt hier alles, und auch die Aufklärung des Falles ist logisch und befriedigend. Mehr möchte ich hierzu nicht verraten.

Zum Ermittlerteam:

Ich bin der Meinung, dass „Grünes Grab“ ganz eindeutig auch von dem sympathischen und erfrischend anderen Ermittlerteam lebt. Ina und Jörn mögen sich sehr, sie sind bzw. waren ja sogar ein bisschen verwandet miteinander, und sie sind immer wieder ein bisschen genervt voneinander. Am besten haben mir diesbezüglich die Szenen in ihrem gemeinsamen Pensionszimmer gefallen. Dies gibt dem Krimi eine persönliche Note, die für mich persönlich auch an keiner Stelle des Buches zu aufdringlich wurde.

Persönlich wird der Thomas Herzberg auch am Ende von „Grünes Grab“, nämlich in seiner Danksagung. So eine herzliche und gleichzeitig lustige Danksagung habe ich noch nie gelesen – ganz großes Kino! Deswegen komme ich der Bitte des Autors, eine Rezension zu schreiben in diesem Fall auch extra gerne nach. Dat is een Klacks för mi!

Ich vergebe 5 Sterne und wünsche dem Autor viele wertschätzende Rezensionen und uns Lesenden weitere Fälle mit Ina und Jörn. Sei tau!

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich am 09.12.2021 auch im Vorableser-Club beim FeuerWerke Verlag und bei Amazon mit einem ähnlichen Wortlaut veröffentlicht.

 

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