Cover_Seelendunkel_Thumb300_zeigt einsamen Strand mit düsterem Himmel

Seelendunkel (Rezension)

4 von 5 Sternen

Bryndza, Robert | Bastei Entertainment | 362 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 23. Dezember 2022 | ASIN B09Y9GV13W | 1. Auflage
Serie: Kate Marshall | Band 3 | Thriller

 

Werbung/ Rezension: „Seelendunkel“ von Robert Bryndza hat mir Bastei Entertainment über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Hinter der Fassade

In „Seelendunkel“ haben es die ehemalige Polizistin Kate Marshall und ihr Partner Tristan Harper, die zusammen eine Detektei betreiben, mit einem alten Fall zu tun: Vor vielen Jahren verschwand die Journalistin Joanna Duncan auf dem Weg von ihrem Arbeitsplatz nach Hause, und Joannnas Mutter Bev möchte nun noch mal einen Versuch unternehmen, Joanna zu finden.
Der Fall ist komplexer, als es zunächst den Anschein hat. Denn es gibt noch mehr jungen Menschen, die in der Gegend verschwunden sind. Und der Täter von damals ist auch heute noch gefährlich.

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Seelendunkel“ zeigt einen einsamen Strand mit einem bedrohlich dunklen Himmel. Scheinbar ist es sehr stürmisch. Das Cover wirkt auf mich sehr düster.

Robert Bryndzas Schreibstil finde ich sehr gelungen. Das Buch liest sich sehr flüssig. Allerdings gefallen mir die für meinen Geschmack etwas zu langen Kapitel nicht.

„Seelendunkel“ ist wie bereits erwähnt der dritte Teil einer Krimireihe. Ich kenne die beiden Vorgängerbände bis jetzt nicht, bin aber trotzdem gut in das Buch hineingekommen.

Fazit und Leseempfehlung:

Dieses Buch hat mich mit seinen überaus sympathischen Ermittelnden von den ersten Seiten an in seinen Bann gezogen. Immer wieder gibt es im Buch kurze Passage, die auf Kates eigene schlimme Vergangenheit anspielen, was ich sehr spannend fand. Trotz aller Spannung gibt ein paar Längen, über die man aber schnell hinweglesen kann. Und: Erst ab ca. der Mitte des Buches war mir klar, dass dieser Krimi zu einem großen Teil in der „Schwulen-Szene“ spielt, was in der aktuellen Krimilandschaft eher selten vorkommt.

Der Autor legt sehr geschickt verschiedene Fährten, und obwohl ich das ganze irgendwann durchschaut habe, war ich dann am Ende doch ziemlich überrascht.

„Seelendunkel“ ist kein Krimi von der Stange, weder, was seine Protagonisten, noch was die Handlung betrifft. Für alle interessierten „Über-den-Topfrand-Guckenden“. 4 Sterne!

Abschießend noch eine prägnante Stelle aus diesem Buch:

„Plötzlich fröstelte Kate. Der Himmel vor dem kleinen Küchenfenster wurde zunehmend dunkler. Sie beschloss, das Thema zu wechseln.“ (Kindle-Position 2043)

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

„Seelendunkel“ wurde von Michael Krug ins Deutsche übersetzt.

 

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