Cover_Stürmisches Lavandou_Thumb300_zeigt Dorf in der Provence mit Lavendelfeld im Vordergrund

Stürmisches Lavandou (Rezension)

4 von 5 Sternen

Eyssen, Remy | Ullstein eBooks | 529 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 28. April 2022 | ASIN B09LNCZGPN | 1. Auflage
Serie: Ein-Leon-Ritter-Krimi | Band 8 | Provence-Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Stürmisches Lavandou“ von Remy Eyssen wurde mir vom Ullstein eBooks Verlag über NetGalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Wolfsstunde

„Stürmisches Lavandou“ ist der achte Fall für den Pathologen Dr. Leon Ritter und seine Lebenspartnerin Capitaine Isabelle Morell von der Gendarmerie national. Sommerzeit im südfranzösischen Küstenort Le Lavandou. Ein großes Surfer-Event soll stattfinden, aber die Vorbereitungen werden von einem brutalen Mord an einem Liebespaar überschattet. Leon und Isabelle ermitteln fieberhaft, aber sie können weitere Opfer nicht verhindern. Scheinbar ist hier ein Serienmörder unterwegs. Die Stimmung in Le Lavandou kippt, und dann bekommt der Fall auf einmal auch noch eine erschreckend persönliche Komponente …

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Stürmisches Lavandou“ ist typisch für einen Provence-Krimi und typisch für diese Reihe von Remy Eyssen. Es zeigt ein südfranzösisches Dorf, im Hintergrund Berge und im Vordergrund ein blühendes Lavendelfeld.

Der Autor Remy Eyssen schreibt flüssig, es kommt beim Lesen keine Langeweile auf. Einzelne der lesefreundlichen kurzen Kapitel enden mit einem Cliffhanger, dies jedoch ohne, dass es zu konstruiert wirkt. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut, und am Ende passiert dann noch etwas richtig Spannendes. Das Buch weist einige ziemlich brutale Passagen auf und ist somit nichts für Zartbesaitete. Die Handlung wird durch ausführliche, aber nicht zu ausführliche Landschaftsbeschreibungen untermalt. Beindruckend fand ich persönlich die Gedankengänge des Täters, die immer wieder in den Text eingestreut sind, zum Beispiel:

„Er bestimmte, was geschah, er allein, und er wählte sorgfältig aus. Denn was er den Menschen brachte, war eine Botschaft.“ (Kindle-Position 2701)

Fazit:

„Stürmisches Lavandou“ lebt wie auch andere Bände dieser Reihe von dem überaus sympathischen Dr. Leon Ritter. Aber auch sein Umfeld, insbesondere seine Lebenspartnerin Isabelle tragen dazu bei, dass ich immer wieder gerne einen Fall aus dieser Reihe lese.

Obwohl man das Ende hervorsehen hätte können, war ich über die Aufklärung des Falles überrascht. Dies liegt vor allem daran, dass es im Laufe der Ermittlungen immer wieder neue Verdächtige gibt.

Ein netter Beigeschmack: immer wieder tauchen im Buch bedeutungsschwangere Sätze auf wie zum Beispiel:

„…Einsamkeit hatte auch im Paradies etwas Zermürbendes“. (Kindle-Position 2023)

Leseempfehlung:

„Stürmisches Lavandou“ ist etwas für alle Leon Ritter- und Remy Eyssen-Fans und natürlich auch empfehlenswert für alle, die Provence-Krimis mögen. 4 Sterne von mir.

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei NetGalley, Amazon und Lovely Books veröffentlicht.

Bitte lest auch meine Rezension zu Dunkles Lavandou, einem weiteren Fall mit Leon Ritter!

 

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