Cover_Tea Time_Thumb300_zeigt Frau, die Tee trinkt

Tea Time (Rezension)

5 von 5 Sternen

Noll, Ingrid | Diogenes Verlag | 320 Seiten | Hardcover
Erschienen : 26. Oktober 2022 | 1. Auflage
Kriminalroman

 

Werbung/ Rezension: „Tea Time“ von Ingrid Noll hat mir der Diogenes Verlag kostenfrei  als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Ihr spinnt doch, oder?!

Die Hauptprotagonistin Nina, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, wohnt zufälliger Weise im gleichen Haus wie ihre Freundin Franziska (Franzi). Und dann wohnt da auch noch „der Wolf“, dazu mehr weiter unten! Nina und Franziska gründen zusammen mit vier anderen Frauen den „Club der Spinnerinnen“. Alle Clubmitglieder haben eine besondere Marotte.

Eines Tages lässt Nina ihre Handtasche in einem Park stehen. Der Finder meldet sich und stellt Forderungen – was er lieber nicht hätte tun sollen …

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Tea Time“ ist typisch für Ingrid Noll und passt zu anderen Büchern der Autorin, die bereits bei Diogenes erschienen sind. Das Cover zeigt eine hübsche Frau, die an einer Teetasse nippt. Da Tee in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt, so viel sei hier verraten, passt das Cover ganz wunderbar zum Inhalt des Buches.

Ingrid Nolls Schreibstil ist genauso, wie ich ihn auch in Erinnerung hatte. Man fliegt nur so durch die Seiten und möchte unbedingt wissen, wie das Ganze ausgeht.

Fazit:

„Tea Time“ spielt in der Heimat der Autorin. Aus diesem Grunde kommt das Geschehen im Buch auch sehr authentisch daher.

Ich liebe Ingrid Noll und ich liebe „Tea Time“. Fast liebevoll entwickelt die Autorin ihre ProtagonistInnen, so dass einem (fast) alle nach und nach ans Herz wachsen. Die verschiedenen Macken sind sorgsam ausgewählt und werden immer wieder im Buch erwähnt. Allein schon die Beschreibung dieser Spleens mach en das Buch lesenswert. Durch die gute Beschreibung der Personen, der Orte und der Handlungsabläufe kann man sich das Ganze gut vorstellen. Auch Ninas Nachbar Yves („der Wolf“) wird überzeugend dargestellt. Dieser wir im Laufe der Geschichte vom undurchsichtigen Nachbarn zum Freund. Eigentlich nur eine Nebenhandlung, aber dennoch interessant.

Der allgegenwärtige schwarze Humor der Autorin ist meiner Meinung nach ganz großes Kino. Das Buch hat was von „Arsen und Spitzenhäubchen“!

Tja, den „Club der Spinnerinnen“ möchte man nicht gerne zum Feind haben.

Ein spannendes Buch, das fast ohne Blut auskommt. Perfide, makaber und irgendwie ein bisschen aus dem Leben gegriffen:

„Schade um ihren blauen Dufflecoat, war mein erster Gedanke.“ (Hardcover, S. 177)

Typisch Ingrid Noll, so soll es sein.

Leseempfehlung:

Ich empfehle „Tea Time“ natürlich allen Ingrid-Noll-Fans, aber auch allen, die schwarzen Humor mögen. 5 Sterne von mir!

„Aus die Maus“, triumphierte ich. (Hardcover, S. 49)

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Meine Rezension habe ich mit dem gleichen oder ähnlichen Inhalt heute auch bei Amazon, Lovely Books und Wasliestdu veröffentlicht.

 

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