Cover_Und dann gab's keines mehr_Thumb300_zeigt Haus auf einer Insel

Und dann gab’s keines mehr (Rezension)

5 von 5 Sternen

Christie, Agatha | Atlantik Verlag | 277 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 5. Oktober 2023 | ASIN B0CB993J9F | 1. Auflage
Kriminalroman

 

Werbung/ Rezension: „Und dann gab’s keines mehr“ von Agatha Christie hat mir der Atlantik Verlag über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Who did it?!

Auf der kleinen, einsamen Insel Soldier Island vor der englischen Küste finden sich zehn höchst unterschiedliche Menschen ein. Sie alle haben eine Einladung von einem gewissen U. N. Owen bekommen, aber keiner der Anwesenden weiß, wieso.

Nachdem sich alle in ihren Zimmern eingerichtet haben, sitzt die seltsam zusammengewürfelte Gesellschaft zusammen beim Abendbrot. Da ertönt auf einmal aus dem Nebenzimmer eine Stimme vom Grammophon und was die Anwesenden hören, ist nicht erfreulich … Schon kurz darauf geschieht der erste Mord, und es wird nicht der letzte sein.

„Die ganze Angelegenheit war verdammt seltsam. Und in erster Linie natürlich verrückt.“ (Kindle-Position 873)

Cover und Schreibstil:

„Und dann gab’s keines mehr“ ist eine Neuauflage des Agatha Christie-Klassikers und beim Atlantik Verlag erschienen. So eine schöne Idee, vielen Dank dafür! In den letzten Jahren hat der Verlag schon mehrere Bücher der Queen of Crime neuaufgelegt, aber „Und dann gab’s keines mehr“ ist das erste dieser Bücher, was ich gelesen habe, aber bestimmt nicht das letzte.

Das Cover des Buches zeigt eine rudimentäre Zeichnung: eine Insel mit einem Haus, drum herum hohe Wellen. Es ist ein Cover, das zum einen gut zum Inhalt passt, einem aber auch im Buchladen sofort auffallen würde.

Agatha Christies Schreibstil ist einfach nur unfassbar gut. Wenn sie noch leben würde, würde man ihr „Weiter so!“ zurufen …

Fazit und Leseempfehlung:

„Und dann gab’s keines mehr“ ist meiner Meinung nach nicht umsonst einer der am meisten verkauften Kriminalromane ever. Von der ersten Seite war die Spannung fast unerträglich für mich, und ich musste unbedingt wissen, was bzw. wer hinter der ganzen Sache steckt.

Dieser Krimi kommt (fast) ohne polizeiliche Ermittler aus, und das Ende ist wirklich überraschend, und auch, wenn es leider ein wenig zu konstruiert wirkt, ist es trotzdem realistisch und glaubhaft.

Für mich ist „Und dann gab’s keines mehr“ ein wahres Glanzstück dieser herausragenden Autorin und ein Buch, das in jedes gut bestückte Bücherregal gehört.

Hier noch ein weiteres lesenswertes Zitat aus dem Buch:

„Wir haben es mit einem Verrückten zu tun. Mit einem Verrückten! Bei dem ist eine Schraube locker. Anscheinend hat er da etwas gründlich missverstanden.“ (Kindle-Position 678)

„Und dann gab’s keines mehr“ ist ein Top-Buch, das ich sehr dringend allen Agatha Christie-Fans ans Herz lege. 5 Sterne, what else?

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

„Und dann gab’s keines mehr“ wurde von Eva Bonné ins Deutsche übersetzt.

Diese Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei NetGalley, Amazon und Lovely Books veröffentlicht.

Bitte lest auch meine Rezension zu „Mrs Agatha Christie“.

 

 

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