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Wand des Schweigens (Rezension)

3 von 5 Sternen

Indriðason, Arnaldur | Bastei Entertainment | 365 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 30. September 2022 | ASIN B09Y9J56H9 | 1. Auflage
Serie: Kommissar Konráð | Band 4 | Island-Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Wand des Schweigens“ (Originaltitel: Þagnarmúr) von  Arnaldur Indriðason hat mir Bastei Entertainment über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Ein Haus mit Vergangenheit

Mitten in Reykjavík wird in einem ganz normalen Wohnhaus im Keller ein eingemauertes Skelett gefunden. Die Kriminalpolizei ermittelt, aber so richtig gehen die Ermittlungen nicht voran. Konráð, ein pensionierter Polizeibeamter, wird auf den Fall aufmerksam und stellt eigene Nachforschungen an. Er ist schockiert, als er feststeht, wie eng seiner eigenen Vergangenheit mit diesem Fall verwoben zu sein scheint. Kommissar Konráðs vierterFall.

„Wir haben doch alle unsere Dämonen, …“ (Kindle-Position 1420)

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Wand des Schweigens“ zeigt ein (vermutlich typisch) isländisches Wohnhaus kit einem dunklen Polarnachthimmel. Es ist ein Cover, was auf jeden Fall neugierig macht, und da in dem Kriminalfall ein Haus eine wichtige Rolle spielt, passt das Cover auch zum Inhalt des Buches.

Der Schreibstil des Autors Arnaldur Indriðason war für mich ungewohnt, sodass ich das Buch nicht so zügig lesen konnte, wie ich es eigentlich gewohnt bin. Ich frage mich, ob dies mit der Übersetzung ins Deutsche zu tun haben könnte. Immerhin wird der Autor als erfolgreichster Krimiautor Islands gehypt. Andererseits ist es wie bereits erwähnt auch bereits der vierte Fall für den Hauptermittelnden, und vielleicht fehlen mir einfach Infos aus den vorherigen Fällen. Auch wenn in der Buchbeschreibung behauptet wird, dass es sich um einen in sich abgeschlossenen Fall handelt, werden in „Wand des Schweigens“ einige Fakten aus den anderen Fällen wieder aufgegriffen. Auch waren die diversen Zeitsprünge in „Wand des Schweigens“ sehr anstrengend für mich.

Fazit und Leseempfehlung:

Ich bin mit „Wand des Schweigens“ leider nicht so richtig warm geworden, auch nicht mit Kommissar Konráð. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge, noch dazu auf mehreren Zeitebenen, waren für mich unübersichtlich. Beim Lesen hatte ich fortwährend das Gefühl, dass der Autor zu einfach zu viel verlangt, von sich selbst, aber auch von den Lesenden. Am Ende machte dann aber wieder alles Sinn, was ich für eine großartige Leistung des Autors halte.

Ich empfehle „Wand des Schweigens“ natürlich allen, die die Vorgängerbände gelesen haben. Alle anderen Interessierten müssen sich mühsam in die Komplexität dieses Krimis hineinfinden. Bei mir reicht es leider nur für drei Sterne.

Ich werde möglichst bald einen weiteren Krimi des Autors lesen, wahrscheinlich eher aus einer anderen Reihe, um meine Einschätzung zu überprüfen.

Die Dauerleserin

 

Anmerkungen:
Meine Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei Amazon veröffentlicht.

„Wand des Schweigens“ wurde von Kristof Magnusson ins Deutsche übersetzt.

 

 

 

 

 

 

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