Beitragsbild Interview May und Förg

weltbildliest mit Andreas Winkelmann: Was für eine grandiose Veranstaltung!

Gestern hatte ich das Vergnügen, Andreas Winkelmann endlich mal live (na gut, als Stream) zu erleben. Es war ein Online-Event vom Rowohlt Verlag und Weltbild Deutschland. „Nachgucken“ könnt ihr es hier.

Andreas Winkelmann stellte sein Buch „Die Karte“ (erschienen am 15.06.2021 im Rowohlt Taschenbuch Verlag, 4. Band der Kerner und Oswald-Serie) vor. Außerdem beantwortete er aber zwischendurch auch sehr persönliche Fragen aus dem Publikum.

„Die Karte“ beschäftigt mich schon längere Zeit. Ich habe über netgalley.de Zugang zum Hörbuch erhalten, aber festgestellt, dass ich zwar sehr gut Sachbücher als Hörbücher genießen kann, dies aber für mich bei Krimis/ Thrillern eher schwierig ist.

Was aber auf keinen Fall heißen soll, dass das Hörbuch nicht auch hörenswert ist!!!

Was habe ich aber gestern nach dem Online-Event unverzüglich gemacht? Ich habe mir die Taschenbuchausgabe von „Die Karte“ bestellt und freue mich total darüber. Liegt schon auf meinem Nachttisch 😉

Doch nun zurück zur Veranstaltung:

Die Uhrzeit fand ich eher ungewöhnlich. Das Ganze begann nämlich schon um 16 Uhr. Die Moderatorin, Lea Kaib, kannte ich bis jetzt nicht. Am Anfang fand ich sie eigentlich ein wenig zu aufgeregt, aber im Verlauf der Sendung wurde sie mir immer sympathischer, zumal sie das Interview echt toll durchgeführt hat. Umso schade fand ich die geringe TN-Zahl (ca. 30). Allerdings gab es bei FB bis heute Nachmittag schon über 2.000 Aufrufe – na also!

Zum Inhalt von „Die Karte“ möchte ich hier noch nicht allzu viel verraten.  Andreas Winkelmann hat gestern drei Passagen aus dem Buch vorgelesen, die ihr euch über den o. a. FB-Link anhören könnt. Aber ich will euch natürlich noch einige interessante Informationen über Andreas Winkelmann verraten, die bei mir hängengeblieben sind:

  • Andreas Winkelmann bezeichnet sich selbst als „intuitiven Schreiber“. D. h. er plant seine Bücher nicht so strikt wie andere Autoren, sondern er nimmt etwas wahr, beginnt zu schreiben und entwickelt dann die eigentliche Story erst im Schreibprozess an sich. In der Folge muss er dann am Ende öfters mal etwas überarbeiten 😉
  • Weil er die Ideen anderer Autoren nicht unbewusst kopieren möchte, liest Andreas Winkelmann privat eigentlich keine Thriller.
  • Als eines der Ziele seines Schaffens gab Andreas Winkelmann tatsächlich an, dass er mit seinen Büchern anderen Menschen Angst einjagen möchte. Naja, das könnte man ja eigentlich auch erwarten, aber dass er es dann sooo direkt sagt …
  • Ok, wir rudern ein bisschen zurück: In erster Linie möchte Andreas Winkelmann sein Publikum durch die einzelnen Charaktere überzeugen …
  • Andreas Winkelmann liebt Grenzerfahrungen, die ja auch in seinen Büchern eine Rolle spielen.
  • Andreas Winkelmann ist ein Fan von Outdoorsport. Auch dabei spielen Grenzerfahrungen eine Rolle, z. B. bei einer Lappland-Reise mit einem Freund, worüber er auch ein Buch geschrieben hat: „Wilder wird’s nicht“ (erschienen am 23.03.2021 im Rowohlt Taschenbuch Verlag).
  • Andreas Winkelmann hat zwei Pseudonyme, unter denen er auch veröffentlicht: Frank Kodiak und Hendrik Winter.
Am Ende empfahl uns Andreas Winkelmann noch folgende drei Bücher:

„In die Wildnis“ von Jon Krakauer, „Sara“ von Stephen King und „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens.

Alles in allem war weltbildliest mit Andreas Winkelmann eine sehr erfreuliche Veranstaltung, an die ich noch lange zurückdenken werde.

Die Dauerleserin

Anmerkungen

Beitragsbild:

Fotograf Pra Chid, lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1775996744

(https://www.shutterstock.com/de/image-photo/desk-student-concept-laptop-computer-study-1775996744, zuletzt aufgerufen am 23.10.2021)