Cover_Wienerberg_Thumb300_zeigt die Spitze der Spinnerin am Kreuz

Wienerberg (Rezension)

5 von 5 Sternen

Albich, Mina | Emons Verlag | 320 Seiten | Taschenbuch
Erschienen : 16. Oktober 2025 | ISBN 978-3740825065 |
Serie: Felix Grohsman, Nicky Witt und Joe Kettler | Band 4 | Regional-Krimi, Wien-Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Wienerberg“ von Mina Albich hat mir der Emons Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar (Taschenbuch) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Die kostenfreie Überlassung des Buches hat keine Auswirkungen auf meine persönliche Meinung.

Rezension-to-go: Flüssig zu lesender Regionalkrimi mit historischem Bezug!

Fundstücke

In Wien findet die achtjährige Mara beim Spielen auf dem Wasserspielplatz Favoriten einen Knochen. Das Mädchen ist überzeugt davon, dass es sich um einen menschlichen Knochen handelt und gibt keine Ruhe. Inspektor Felix Grohsman und sein Team kümmern sich um den Fall und finden Erschreckendes heraus.

Cover und Schreibstil:

Auf dem Cover ist die Spitze der berühmten „Spinnerin am Kreuz“, ein Wiener Wahrzeichen aus der Zeit der Gotik, zu sehen. Dahinter zeichnet sich der Himmel in einer interessanten Farbgebung, es sind verschiedene Türkis-Töne, ab.

Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und obwohl es übersetzt ist, richtig gut zu lesen. Allgegenwärtig sind ein gewisser Sarkasmus, berühmte Wiener Schmäh und ein gutes Maß an Lokalkolorit. Man merkt an vielen Stellen im Buch die gute Recherchearbeit der Autorin. Herausfordernd sind die zahlreichen Protagonistinnen und Protagonisten in diesem Buch, aber es gibt ein ausführliches Personenregister.

„Wienerberg“ ist bereits der vierte Fall für Inspektor Grohsman, aber ich bin gut in das Buch hineingekommen, ohne die Vorgängerbände gelesen zu haben.

Fazit und Leseempfehlung:

„Wienerberg“ ist der erste Fall mit Inspektor Grohsman, den ich gelesen habe. Der Kommissar und sein Team, u. a. mit Joe Kettler und der Kriminalpsychologin Nicky Witt, gefällt mir richtig gut.

Eine weitere Person, die quasi fleißig mitermittelt, ist die achtjährige Maja. Sie gibt keine Ruhe, hinterfragt stets alles und bringt so immer wieder neuen Wind in die Ermittlungen.

Der Wiener Bezirk Favoriten ist eine Gegend mit einer düsteren Geschichte und deswegen ganz hervorragend gewählt. Es gibt in Wien viele ehemalige Hinrichtungsstätten, und auch der Wasserspielplatz befindet sich in der Nähe einer dieser geschichtsträchtigen Ort.

Die Ermittelnden haben es in diesem Fall nicht leicht, und als Leserin habe ich die ganze Zeit mitgerätselt, wie alle Geschehnisse zusammenhängen.

Zwischenzeitlich habe ich mir auch Gedanken hat, ob die Autorin am Ende die Kurve kriegt und sich alle Teile zu einem Puzzle zusammenfügen lassen, aber das ist ihr meiner Meinung nach gelungen.

Alles in allem bekommt man beim Lesen tiefe Einblicke – in die Polizeiarbeit, in die Überlegungen, die die Psychologin anstellt, in die Geschichte Wiens und in das Privatleben der Beteiligten.

Dieses Buch ist für mich ein überzeugendes Gesamtpaket!
Ich vergebe für „Wienerberg“ fünf Sterne und empfehle das Buch allen, die gerne Regionalkrimis lesen.

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei Amazon und Lovelybooks veröffentlicht.

 

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