
Mords-Bagage (Rezension)
Nebl, Monika | Selfpublisherin | 218 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 5. November 2025 | ASIN B0F6DZVTTP | 1. Auflage
Regional-Krimi, Wasserburg-Krimi
Werbung/ Rezension: „Mords-Bagage“ von Monika Nebl ist am 02.09.2025 (Selfpublishing) erschienen. Die Autorin hat mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt. Die kostenfreie Überlassung des Buches hat keine Auswirkungen auf meine persönliche Meinung.
Rezension-to-go: Regionalkrimi mit liebenswerten Figuren!
Schätze aller Art und jede Menge Aufregung
Hobbyermittlerin Minnie, ihr Mann Alex und Pflegetochter Malika haben eine neue Leidenschaft: Geocaching. Bei einer ihrer Touren finden sie eine männliche Leiche.
Minnie ermittelt in und um Wasserburg am Inn und deckt wieder einmal einiges auf.
Unter anderem geht es auch um Denkmalschutz, Zuständigkeitsgerangel in den Behörden und Familienprobleme aller Art.
Die Ermittlungen sind nicht einfach und vor allem:
„Ein Motiv muss her!“ (ePub, S. 323)
Cover und Schreibstil:
Das Cover des Buches ist liebevoll gestaltet. Zu sehen ist ein offenes Fenster mit Blick auf ein Gewässer. Im Vordergrund sieht man einen Frosch und einige Geocaching-Utensilien. Es ist ein ansprechendes, durchdachtes Cover, das sofort mein Interesse geweckt hat.
Der Schreibstil der Autorin Monika Nebl sagt mir ausgesprochen zu. Das Buch ist flüssig geschrieben, zu keinem Zeitpunkt kam bei mir beim Lesen Langeweile auf.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz, besonders in den zahlreichen Dialogen. Betonen möchte ich auch die überall durchblickende gute Recherchearbeit.
Im Anhang des Buches findet man ein bairisch-hochdeutschen Glossar, einen Übersichtsplan von Wasserburg sowie das Rezept für Kartoffelpuffer (süß und deftig!).
Man kann diesen Band übrigens auch gut lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen.
Ich freue mich bereits auf den zehnten Fall
Fazit und Leseempfehlung:
Ich habe „Mords-Bagage“ sehr gerne gelesen. Die Krimis der Autorin versprühen auf dem ersten Blick eine gewisse Leichtigkeit, die aber im Endeffekt trügerisch ist.
Hier gibt es nämlich jede Menge Tiefgang und auch „Mord-Bagage“ bildet da keine Ausnahme.
Ein weiteres Mal mochte ich die Hauptfiguren. Diese sind gut ausgearbeitet und es macht großen Spaß, ihre Gedankengänge aber auch ihr Miteinander als Nebenhandlungen zu verfolgen.
Alles, was man im Buch über Geocaching erfährt, fand ich sehr interessant, nicht unerwähnt bleiben soll hier aber auch, dass es in diesem Buch auch um eine ungewöhnliche Tötungsmethode geht.
„Immer ratzifatzi, und der Rest der Welt sucht ewig.“ (ePub, S. 379)
Ich empfehle Mords-Bagage allen, die gerne spannende, aber nicht zu blutrünstige Regionalkrimis lesen. Fünf Sterne von mir.
Die Dauerleserin
Anmerkungen:
Meine Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei Amazon veröffentlicht.
Hier geht es zur Website der Autorin.