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Die geheimnisvolle Villa (Rezension)

5 von 5 Sternen

Zingerle, Roland | Empire-Verlag | 328 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 14. Februar 2025 | ASIN ‎ B0DSVCJYQG | 1. Auflage
Serie: Mörderische Alpen | Band 4 | Alpenkrimi, Kriminalroman, Kärnten-Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Die geheimnisvolle Villa“ von Roland Zingerle hat mir der Empire-Verlag als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Rezension-to-go: Spannender und gut zu lesender Krimi, bitte mehr davon!

Wenn „die Elisabeth“ nicht so geheime Räume hätt’ …

Heinz Sablatnig, ein Privatdetektiv aus Klagenfurt, stolpert in einen Kriminalfall hinein. In einer alten Villa am Wörthersee, der „Villa Elisabeth“, gibt es einen versteckten Kellerraum. Doch alle, die jemals etwas mit dem Raum zu tun hatten, werden ermordet. Die Eigentümer des Hauses sind seit über zwanzig Jahren „auf Weltreise“. Sie waren eh nur Hinzugezogene, und nur wenige Menschen in der Gegend hatten Kontakt zu ihnen, sodass sie niemand richtig vermisst.

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Die geheimnisvolle Villa“ ist wunderschön und passt auch zum Buchinhalt. Zu sehen ist eine alte herrschaftliche Villa, die ein wenig zurückversetzt von der Straße liegt und von vielen Bäume umgeben ist.

Roland Zingerles Schreibstil hat mir gut gefallen. Man kann den Schreibstil als akademisch bezeichnen. Die Ausdrucksweise ist exzellent und man merkt durchweg die gute Recherche. „Die geheimnisvolle Villa“ ist bereits der vierte Band der Alpenkrimiserie „Mörderische Alpen“. Man kommt auch gut in die Handlung rein, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben. |

Fazit und Leseempfehlung:

Alte Häuser wirken auf die Betrachtenden oder auch die Besucher*innen oft geheimnisvoll, manchmal sogar gruselig. Nachbarn erzählen gern irgendwelche Anekdoten, die mit einem Haus zusammenhängen, weiter, wohingegen Menschen, die ihr Haus verkaufen wollen, bzw. auch Makler*innnen, die ihnen dabei helfen sollen, möchten die alten Geschichten lieber „unter den Teppich kehren“.

Auch „Die geheimnisvolle Villa“ in diesem Buch hat eine Geschichte im Gepäck. Vor über 25 Jahre hatte es der Hauptprotagonist und Privatdetektiv Heinz Slabatnig schon einmal mit dieser Villa zu tun. Damals sollte er den geheimen Kellerraum finden, was ihm auch geglückt war. Doch nun, viele Jahre später, beauftragt ihn der Sohn der Eigentümer, den Kellerraum noch einmal aufzusuchen und nach alten verschollenen Schriften Ausschau zu halten, u. a. dem „Parzival“, der schon viele hundert Jahre lang verschollen ist.

Heinz tritt mit seiner Besichtigung der Villa eine Mordserie los. Er ermittelt, und das Ganze wird am Ende richtig brenzlig. Der Sohn der abgängigen Hauseigentümer hat in den Tiefen der Villa noch mehr versteckt, nicht nur alte Schriften. Er hat alles gut versteckt, aber nicht gut genug. Und er ist nicht gerade von Heinz’ Ermittlungen begeistert, denn:

„Was ich in meinem Keller habe oder nicht habe, geht niemanden etwas an.“ (eBook, S. 554)

Das Ende des Buches ist überhaupt nicht cosy, sondern spannend und beeindruckend.

„Sie hatten es alle verdient, einer wie der andere.“ (eBook, S. 546)

Ich vergebe für „Die geheimnisvolle Villa“ fünf Sterne. Dringende Empfehlung, an alle, die die Krimiserie bereits kennen, und an alle, die gern anspruchsvolle, nicht allzu blutige Krimis lesen.

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei Amazon und Lovely Books veröffentlicht.

 

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