
Die Phantomfrau (Rezension)
Wagner, Heike Gabriele | Rhino Verlag | 264 Seiten | Taschenbuch
Erschienen : 17. November 2025 | ISBN 978-3955605094 | 1. Auflage
Serie: Ein Thüringen-Krimi | Band 3 | Regional-Krimi, Thüringen-Krimi
Werbung/Rezension: „Die Phantomfrau“ von Heike Gabriele Wagner hat mir der Rhino Verlag als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.
Rezension-to-go: „Die Phantomfrau“ ist ein gut zu lesender Thüringen-Krimi mit einem historischen Bezug!
Wer in der Vergangenheit gräbt …
Hauptkommissarin Alexandra Brückner wird von einer älteren Frau gebeten, nach deren Schwester zu suchen, die nach einem Klassentreffen, das in Erfurt stattfand, spurlos. verschwunden ist. Entgegen der Absprache kommt die Frau zu dem verabredeten Termin am nächsten Tag nicht wieder. Alexandra Brückner und ihr Team ermitteln.
Die Spuren in diesem Fall führen in die Vergangenheit, und was die Ermittelnden bei der Suche nach den beiden Schwestern herausfinden, ist einfach nur unglaublich.
macht sich die Kommissarin auf die Suche nach den verschollenen Schwestern.
Cover und Schreibstil:
Auf dem Cover von „Die Phantomfrau“ ist ein menschlicher Totenschädel zu sehen. Dieser ist mit einem blauen Schmetterling und mehreren Gänseblümchen dekoriert. Dadurch wirkt das Cover makaber und interessant gleichzeitig. Übrigens ist auch auf den Covern der Vorgängerbände („Der Rosenkiller“ und der „Rattenfänger“) jeweils ein Totenschädel abgebildet – hoher Wiedererkennungswert!
Der Schreibstil der Autorin Heike Gabriele Wagner ist erfrischend und richtig gut zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz.
„Die Phantomfrau“ ist bereits der dritte Teil dieser Regionalkrimi-Serie, aber ich bin auch gut reingekommen, ohne die Vorgängerbände gelesen zu haben.
Fazit und Leseempfehlung:
„Die Phantomfrau“ ist ein spannender Regionalkrimi, der mich überrascht hat.
Bedrückend ist für mich das Wissen, dass dieser Krimi einen wahren Hintergrund hat: In der Wendezeit ließen tatsächlich viele Menschen ihre Kinder in der damaligen DDR und „machten in den Westen“. Wie dieser True Fact mit dem zu lösenden Fall zusammenhängt, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Hauptkommissarin Alexandra Brückner und ihr Team sind eine richtig nette Truppe, und obwohl es bereits der dritte Band der Reihe ist, bekommt man noch einige Informationen über die Ermittelnden serviert.
Ich habe „Die Phantomfrau“ sehr gern gelesen und empfehle das Buch allen, die Krimis mit einem historischen Bezug mögen. Fünf Sterne von mir!
Die Dauerleserin
Anmerkungen: Diese Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut u. a. auch bei Amazon und Lovely Books veröffentlicht.