Ankerschmerz Cover Thumb 300

Ankerschmerz (Rezension)

4 von 5 Sternen

Wollschläger, Stefan | Edition M | 251 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 13. Oktober 2020 | ASIN B089GY6G3S |
Serie: Kira Jensen ermittelt | Band 1 | Nordsee-Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Ankerschmerz “ von Stefan Wollschläger hat mir Edition M (Amazon Publishing) über NetGalley als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Mörderische Nordseeküste

Die Kommissarin Kira Jensen ist eine neue Ermittlerin in Ostfriesland. Zu Beginn von „Ankerschmerz“ wird in einem kleinen Ort an der Nordsee (Dornumersiel) der Leichnam einer jungen Frau aufgefunden. Es handelt sich um die Schlagerkomponistin Wiebke de Wall, die mit einem Song gerade einen großen Hit gelandet hat.

Kira Jensen muss sofort mitermitteln. Ihr neuer Chef, Tilmann Baer, macht ihr jedoch den Start nicht gerade leicht, denn er ist ein regelrechter Menschenfeind und ermittelt am liebsten allein. Können die beiden sich zusammenraufen und als Team diesen komplexen Fall, der sich im Schlagermilieu abspielt, lösen?

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Ankerschmerz“ ist typisch für einen Nordseekrimi, passt gut. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lebendig, durch die vielen relativ kurzen Kapitel lässt sich das Buch zügig lesen.

Fazit und Leseempfehlung:

„Ankerschmerz“ ist der erste Band einer neuen Regionalkrimiserie von Stefan Wollschläger.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, zumal ich schon oft Urlaub in der Gegend gemacht habe (und nicht mehr Dorum und Dornum verwechsele …). Ich habe von dem Autor bereits „Friesenangst“ gelesen und wusste also ungefähr, was mich erwartet.

Auch in „Ankerschmerz“ spielt sich die Handlung vor der rauen Nordseekulisse ab. Man ist als Leser von Anfang an bei den Ermittlungen mit dabei. Mich haben ein paar Nebenhandlungsstränge, über die ich an dieser Stelle allerdings auch nicht zu viel verraten möchte, zunächst ein wenig irritiert. Und auch die Ermittlungsmethoden sind nicht gerade konventionell, führen aber zum Erfolg. Am Ende jedoch macht alles Sinn.

„Ankerschmerz“ ist für mich ein knapp überdurchschnittlicher Nordseekrimi mit einer überaus sympathischen Ermittlerin, den ich allen, die Regionalkrimis und Nordseekrimis im Besonderen lieben, empfehle. Ein solides Debüt für eine Krimireihe!

Ich vergebe für „Ankerschmerz“ vier Sterne und schließe nicht aus, weitere Bände aus der Reihe zu lesen. Am liebsten natürlich eingemummelt in einem Strandkorb;)

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich am 01.02.2021 auch bei NetGalley  mit einem ähnlichen Wortlaut veröffentlicht.

 

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