
Gefährliches Sylt (Rezension)
Burow, Patrick | Selfpublisher | 244 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 9. Dezember 2023 | ASIN B0C7Q19ZR7 | 1. Auflage
Serie: Nordseekrimi | Band 3 | Nordsee-Krimi, Sylt-Krimi
Werbung/ Rezension: „Gefährliches Sylt“ von Patrick Burow hat mir der Autor im Rahmen einer Leserunde bei Lovely Books als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.
Rezension-to-go: „Gefährliches Sylt“ ist ein gut zu lesender Regionalkrimi, allerdings mit mit einigen Schwächen. Drei Sterne von mir!
Fatale Beziehungen
In einem Ferienhaus auf Sylt wird ein Paar tot aufgefunden. Es handelt sich um die Vizepräsidentin des Hamburger Landgerichts, Viktoria Wrede, und einen jungen Mann. Kommissarin Silja Hansen und ihr Kollege Kommissar Eike Norden ermitteln in der feinen Sylter Gesellschaft.
Der Fall ist bizarr und brisant zugleich, weswegen Siljas und Eikes Chef ziemlich Druck macht. Staatsanwalt Robert Jäger soll die beiden unterstützen.
Cover und Schreibstil:
Das Cover von „Gefährliches Sylt“ zeigt einen Leuchtturm und eine typische Sylt-Villa im Dunkeln. Es ist nicht Spektakuläres, ein typisches Küstenkrimi-Cover halt.
Patrick Burows Schreibstil ist flüssig, und die vielen eher kurzen Kapitel fördern das schnelle Lesen des Buches. Hinsichtlich der Grammatik und der Rechtschreibung gibt es leider auch weiterhin kleinere Mängel, die mich persönlich stören.
Fazit und Leseempfehlung:
Dass ein Krimi auf Sylt spielt, ist leider noch kein Garant dafür, dass der Krimi auch tatsächlich richtig gut ist. Dies ist kurz gesagt meine Erkenntnis aus dem Lesen dieses Buches.
Ich hatte gewisse Erwartungen, die am Ende aber leider nicht erfüllt wurden. Das besondere Sylter Flair kommt eigentlich überhaupt nicht rüber, und die Schilderungen über Sylt erschöpfen sich in ein paar Wetterbeschreibungen und der Erwähnung einiger Sehenswürdigkeiten.
Zudem ist auch das Ermittlerpaar, bestehend aus Silja Hansen und Eike Norden, für mich nicht so richtig greifbar geworden. Vielleicht wäre es anders, wenn ich die beiden Vorgängerbände ebenfalls gelesen hätte. Vor allem Silja wirkte auch mich teilweise zu kindisch und naiv.
Bei vielen Krimis kann das Ende immer noch ein bisschen was reißen. Dies ist hier jedoch leider nicht der Fall, denn das Ende von „Gefährliches Sylt“ ist zu abrupt, zu banal und zu unglaubwürdig.
Diesem Krimi fehlt meiner Meinung nach diese für Küstenkrimis typische „mörderische Meeresbrise“.
Ich empfehle „Gefährliches Sylt“ natürlich dennoch allen Patrick-Burow-Fans und allen, die diese Serie bereits kennen, sowie allen Küstenkrimi-Fans. Drei Sterne!
Die Dauerleserin
Anmerkungen:
Meine Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei Amazon und Lovely Books veröffentlicht.