Cover_Küstenmord. Das letzte Lied_Thumb300_zeigt Weg in den Dünen und im Hintergrund die Ostsee und ein paar Häuser

Küstenmord. Das letzte Lied (Rezension)

4 von 5 Sternen

Jensen, Eva | beTHRILLED | 317 Seiten | eBook
Erschienen : 24. Juni 2022 | ASIN B09Y9HV12Y | 1. Auflage
Serie: Die Ostsee-Kommissare | Band 1 | Küsten-Krimi, Ostsee-Krimi

 

Werbung/ Rezension: „Küstenmord. Das letzte Lied“ von Eva Jensen hat mir beTHRILLED über die  Bloggerjury von Bastei Lübbe als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Alter schützt vor Morden nicht

„Küstenmord. Das letzte Lied“ ist der Auftakt der neuen Krimiserie „Die Ostsee-Kommissare“ mit den Ermittelnden Katja Greve und Daniel Kowalski.

Im noblen Altersruhesitz „Residenz Sonnenhof“ in der Nähe von Schleswig wird einer der Bewohner tot aufgefunden. Bei dem 94jährigen handelt es sich um den ehemaligen Opernsänger Stepan Mironow. War es ein Unfall oder Mord? Sowohl die Angestellten als auch die Bewohner der Residenz verhalten sich höchst verdächtig:

„Ach, der, der immer gesungen hat? Der ist endlich tot?“ (eBook, S. 314).

Der Fall ist brisant, die Ermittlungen erfordern viel Fingerspitzengefühl. Hinzu kommt, dass es ein neues Team ist, und Katja und Daniel sich erst aneinander gewöhnen müssen.

Cover und Schreibstil:

Das Cover von „Küstenmord. Das letzte Lied“ zeigt einen unbefestigten Weg an der Ostküste, der durch einen Dünenlandschaft führt. Ein großer Teil des Wegs ist verschattet, was das Cover besonders düster macht. Im Hintergrund sieht man eine Ansammlung von Häusern, darunter auch ein recht großes, bei dem es sich wahrscheinlich um die Seniorenresidenz handelt.

Eva Jensens Schreibstil ist flüssig und angenehm. An mehreren Stellen im Buch findet man Auszüge aus dem Lied, das der tote Opernsänger immer gesungen hat. Ich habe diese Passagen zunächst als eine Auflockerung gesehen, aber es steckt viel mehr dahinter …

Fazit und Leseempfehlung:

„Küstenmord. Das letzte Lied“ brilliert mit einem ganzen Strauß an Verdächtigen, die sehr unterschiedliche mögliche Motive haben könnten. Die Ermittlungen dauern zwar lange und sind auch aufwändig, aber ich habe trotzdem beim Lesen keine unnötigen Längen festgestellt. Die Auflösung des Falles ist komplex, und ich hätte ein solches Ende nicht erwartet. 4 Sterne von mir!

Der nächste Fall („Küstenmord. Kein Wort zu viel“) erscheint im Winter 2022.

„Wenn alles still ist, geschieht am meisten (Søren Kierkegaard).“ (eBook, S. 13)

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich heute auch in einem gleichen oder ähnlichen Wortlaut auf der Seite der Bloggerjury, bei Amazon und bei Lovely Books veröffentlicht.

 

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