Cover_Abschied auf Italienisch_Thumb300_zeigt typisch ligurische Küste mit in die Felsen gebaute Häusern

Abschied auf Italienisch (Rezension)

5 von 5 Sternen

Bonetto, Andrea | Droemer eBook | 305 Seiten | eBook Kindle
Erschienen : 1. März 2023 | ASIN B0BL668ZTP | 1. Auflage
Serie: Ein Fall für Commissario Grassi | Band 1 | Kriminalroman, Ligurien-Krimi, Regional-Krimi

 

Werbung/ Rezension:  „Abschied auf Italienisch“ von Andrea Bonetto mir der Droemer eBook Verlag als persönliches Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Ich versichere, dass meine Meinung zu diesem Buch rein subjektiv ist und durch die kostenfreie Überlassung des Rezensionsexemplars nicht beeinflusst wird.

Rezension-to-go: „Abschied auf Italienisch“  ist ein lesenswerter Regional-Krimi mit einem außergewöhnlichen Kommissar. 5 Sterne von mir! 

Der Kommissar geht um

„Abschied auf Italienisch“ ist der erste Fall für Commissario Vito Grassi und das Debüt einer neuen Krimiserie. Das Buch spielt in Ligurien und somit in einer der schönsten Gegenden Italiens.

Grassi hat das Haus seines Vaters geerbt und lässt sich von Rom nach Ligurien versetzen. Bereits kurz nach seiner Ankunft gibt es eine Leiche und gleich darauf auch noch eine zweite. Hängen die beiden Fälle zusammen? Was hat sein verstorbener Vater mit den Fällen zu tun? Kommt Grassi in der Provinz klar? Und wie steht es überhaupt um Grassis Ehe?

Cover und Schreibstil:

Auf dem Cover von „Abschied auf Italienisch“ ist ein schroffe, felsige Küstenlandschaft mit ein paar bunten Häusern, die auf den Felsen thronen, zu sehen. Somit passt das Cover gut zu einem Krimi, der in Ligurien spielt.

Ich kannte den Autor Andrea Bonetto bis jetzt nicht. Schon nach den ersten Seiten gefiel mir sein Schreibstil ausgesprochen gut. Man fliegt nur so durch die Seiten und will wissen, wie es weitergeht. Besonders gut haben mir die umfangreichen, aber an keiner Stelle aufdringlichen Landschaftsbeschreibungen gefallen. Auch der Humor kommt in diesem Buch nicht zu kurz, zum Beispiel:

„Serienmörder sind eine amerikanische Fantasie. Die gibt es im echten Leben so oft wie Blauwale im Gardasee.“ (Kindle-Position 1792)

Der Fall bzw. die Fälle in diesem Buch sind in sich abgeschlossen.

Fazit und Leseempfehlung:

Regelmäßig erscheinen Krimis, bei denen Ermittelnde vom Land in die Stadt bzw. von der Stadt aufs Land ziehen. Auch in „Abschied auf Italienisch“ ist das der Fall, was mir zunächst nicht gefallen hat, weil ich befürchtete, dass die ganze Zeit darauf herumgeritten wird. Diese Bedenken haben sich zum Glück nicht erfüllt.

Der Krimi lebt meiner Meinung nach überwiegend von der besonderen Persönlichkeit des Hauptermittelnden: Commissario Vito Grassi. Er ist ein Mensch mit vielen Ecken und Kanten und einem untrügerischen Bauchgefühl. Der Commissario zieht aus Rom in die ligurische Provinz. Grassi muss dabei mit mehreren Dingen gleichzeitig klarkommen: die (räumliche) Trennung von seiner Ehefrau und seinen Kindern, den Stellenwechsel und die neue Umgebung. Und dann steht das geerbte Haus seines Vaters auch nicht leer, sondern es wird von einer außergewöhnlichen Frau bewohnt.

Schon nach den ersten Seiten ist klar, dass Grassi eine ganz besondere Person ist. Seine Art und Weise, mit Konflikten – von denen er nicht wenige hat – umzugehen und auch seine sonstigen Gepflogenheiten und Hobbies sind außergewöhnlich. Mir persönlich ist Grassi schon nach dem ersten Fall ans Herz gewachsen.

Der Krimi ist durchweg spannend, aber vor allem das Ende des Buches mit der Auflösung der Fälle hat mich überzeugt. Die Geschichte, die man nach zahlreichen Wendungen erfährt, ist bei Weitem komplexer, als es zunächst den Anschein hat.

„Abschied auf Italienisch“ ist der gelungene Auftakt einer neuen Krimiserie und macht definitiv Lust auf mehr.

Ich vergebe für „Abschied auf Italienisch“ fünf Sterne und empfehle dieses Buch allen Italien- und Regionalkrimi-Fans.

Die Dauerleserin

Anmerkungen:

Diese Rezension habe ich im gleichen oder ähnlichen Wortlaut auch bei Net Galley, Amazon und Lovely Books veröffentlicht.

 

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