Beitragsbild Interview mit Klüpfel und Kobr auf der Frankfurter BM

Heute fasse ich für euch das Interview mit dem Autorenteam Volker Klüpfel und Michael Kobr auf der Frankfurter BM zusammen. Das Interview fand am 24.10.2021 um 14.30 Uhr statt und wurde moderiert von Eckart Baier (Buchjournal).

Dieses Interview gehört zum Frankfurt Studio-Festival, einer ganzen Reihe von Talks, Vorträgen und Diskussionsrunden im Rahmen des „Literaturherbsts 2021“, in Zusammenarbeit mit dem Buchjournal.

Der Kluftinger-Kult

Die Interviewpartner

Eckart Baier (Buchjournal)

Volker Klüpfel (Autor)

Michael Kobr (Autor)

Das Interview

Im Interview mit dem Autorenteam Volker Klüpfel und Michael Kobr auf der Frankfurter BM wurde im Wesentlichen das Buch „Morgen, Klufti, wird’s was geben“ vorgestellt. Das Buch ist zwar mit Kluftinger, aber es ist kein Krimi, daher auch der Untertitel „Eine Weihnachtsgeschichte“. Da das Buch relativ kurz ist (144 Seiten), möchte ich hier nur ganz kurz auf den Inhalt eingehen: Es ist kurz vor Weihnachten, und die Kluftingers schmücken ihren Baum. Als sie die Christbaumspitze befestigen will, stürzt Erika und verletzt sich so sehr, dass sie sogar stationär ins Krankenhaus muss. Nun steht Kommissar Kluftinger allein mit den Weihnachtsvorbereitungen da. Die Ereignisse überschlagen sich …

Der Kluftinger-Kult

Neben dem Buch war auch Kluftinger als Figur Thema des Interviews. Für Volker Klüpfel ist Kluftinger eigentlich „alltagsuntauglich“ und „nicht outgoing“. Kluftinger würde sich bei allem Neuen stets fragen, was es bringt, sich damit zu beschäftigen. Dies beziehe sich vor allem, aber nicht nur, auf technische Neuerungen, weswegen Kluftinger für Michael Kobr auch ein „analoger Mensch“ ist. Michael Kobr betont in diesem Zusammenhang, dass Kluftinger sicher Vieles könnte, aber sich den Dinger mit einer Art trotz verweigere. Der schrullige Kommissar gefalle den Lesenden, aber die Autoren müssten stets aufpassen, die Gratwanderung zwischen einer ordentlichen Ermittlungsarbeit und der Komik, die mit Kluftinger einhergeht, zu bewerkstelligen. So betonte Michael Kobr, dass Kluftinger nicht „zum Deppen verkommen“ solle.

Beide Autoren mögen Kluftinger sehr, und mit den Krimis ist noch lange nicht Schluss. Ein neuer Kluftinger-Krimi wird im Frühjahr erscheinen.

Warum hat das Autorenteam diese Weihnachtsgeschichte ganz ohne Krimielemente geschrieben?

Beide Autoren bezeichnen sich als „weihnachtsaffin“, und beide wissen, was für Stress Weihnachten mit sich bringen kann. Trotzdem haben sie dieses Buch gerne geschrieben. Die Inspiration hierfür kam übrigens vom Ullstein Verlag.

Zur Arbeit als Autorenteam
Volker Klüpfel und Michael Kobr kennen sich bereits aus ihrer Schulzeit, und seit fast zwanzig Jahren schreiben sie und reisen sie zusammen, inzwischen auch hauptberuflich. Sie wohnen um die dreißig Kilometer voneinander weg und arbeiten deswegen häufig per Skype zusammen. Die eigentliche Schreibarbeit macht aber jeder für sich allein.
Volker Klüpfel sagte, dass es ihr Wunsch sei, dass am Ende ein Text herauskomme, bei dem man den Eindruck habe, nur eine Person habe ihn geschrieben.
Das Interview mit Volker Klüpfel und Michael Kobr auf der Frankfurter BM war sehr interessant, denn man hat auch einen guten Einblick in die Arbeit des Autorenteams bekommen.
Vielen Dank auch an Eckart Baier!
Die Dauerleserin
Anmerkungen
  • „Morgen, Klufti, wird’s was geben“ ist am 24.09.2021 im Ullstein Verlag erschienen (ISBN  978-3550050398).
  • Auf der Verlagsseite findet ihr weitere Infos zum Buch und zu den Autoren.
  • Ich habe das Buch schon gelesen und werde in Kürze eine Rezension dazu schreiben.
  • Lest bitte auch meine Rezension zu „Kluftinger“, dem 10. Fall der Kluftinger-Krimis .

 

Informationen zum Beitragsbild:

Fotograf: Thomas Bethge, lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 218836345

(https://www.shutterstock.com/de/image-photo/stack-books-grungy-background-free-copy-218836345, zuletzt aufgerufen am 23.10.2021)